Foto: HDR bei Produktfotos – Sinn oder Unsinn?
Seit ein paar Monaten nun mache ich immer wieder mal ein HDR-Bild. Die ersten richtig guten Ergebnisse kann man dann im Herbst im Buch “bestes Handwerk Kärnten & Osttirol” sich anschauen. Nun habe ich mal ein Test gemacht, ob sich die Arbeit lohnt, ein HDR-Bild von einem Produkt zu erstellen. Als Beispiel habe ich einen schwarzen Winterschuh genommen, da ich gerade diese Woche die neue Winterkollektion von Schuhe Rieder fertig photographiert habe.
Ich habe extra mal einen schwarzen Schuh genommen, da dieser im Studio doch immer der Schwierigste ist – dunkel und durch das Leder auf eine bestimmte Art partiell stark reflektierend. Wie halt Leder so ist.
Vom Ergebnis bin ich doch recht angetan. Man sieht deutlich mehr Details und Zeichnung. Ich hatte mir schon so etwas gedacht, aber nie ausprobiert. Nun ist natürlich die Frage – zahlt das ein Kunde? Das ist eine sehr gute Frage, denn der Aufwand ist nicht gerade gering. Einfach mal soeben ein HDR machen, geht halt nicht. Da gehört doch ein wenig feintuning zu, welches einfach Zeit in Anspruch nimmt.
Mein Schuh-HDR besteht aus sechs verschiedenen Belichtungen.
Original-Foto:
HDR-Bild:


Administrator
Hi Christian,
andere Modelle hatte ich nicht extra fotografiert, werde ich aber sicherlich auch noch mal machen, da mich das selbst interessiert. Aber gerade bei farbigen Modellen wird es sicherlich noch schwieriger, da hier die Gefahr besteht, dass die Farben zu unecht wirken. Das ist ja oft ein Problem bei HDR-Bildern.
Grüße
Achim
Christian Rieder
Hey Achim!
HDR bei Produktfotos könnte i Schuhbereich eventuell bie schwarzem Leder sinn machen. Da hier aber die belichtung ja aber relativ gleichmäßig aufs produkt fällt sollte es auch möglich sein die zusätzlichen reflexionen durch zusätzliche lichtquellen zu erreichen oder? das ab absaufen des absatzes ist in vielen fällen zu vernachlässigen. Was auf jedenfall interessant ist, ist die Stark zu erkennende Zeichnung des Leders. Beim schwarzen Stiefel is zwar ein Unterschied erkennbar aber ob dies den aufwand rechtfertigt ist fraglich. Für eine Kampagne mit größerer Auflage würde ich sagen ja. Ob das ergebnis bei anderen, farbigen bzw. textilen, Modellen erkennbar is würd mich interessieren
lg chris